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Landesmeisterschaften in Rostock
Am letzten Wochenende war es wieder einmal soweit. Die verbliebenden Mannschaften aus Mecklenburg Vorpommern trafen sich in Rostock um sich miteinander zu messen und den Landesmeister für diese Saison zu krönen.
Leider wurde aufgrund technischer Schwierigkeiten aus dem geplanten Turnierplan nichts. Stattdessen spielte man nun jeder gegen jeden, um den Gewinner zu ermitteln.
Los ging die Partie der Wikinger gegen die Mannschaft aus Schwerin. Eigentlich ein schlagbarer Gegner, aber wie schon oft in der Vergangenheit führten überhasstete Aktionen zu unnötigen Ballverlusten und Korberfolgen des Gegners. So konnte Argus Schwerin am Ende der ersten Halbzeit auf eine 12 : 04 Führung zurückschauen. Die Greifswalder gaben am Ende der zweiten Halbzeit nochmal richtig Gas und konnten insgesamt mehr Körbe erzielen als Argus Schwerin, mussten sich aber dennoch mit einem Punktestand am Ende in Höhe von 16 : 12 geschlagen geben.
Im nächsten Spiel trafen die Wikinger aus Greifswald auf die Stralsund Pirates. Beide Mannschaften kennen sich schon seit Jahren und fahren öfter gemeinsam zu verschiedenen Veranstaltungen. So gut die Stimmung zwischen den Spielern außerhalb des Feldes ist, sobald man sich auf dem Feld begegnet, zählt nur noch der eigene Sieg. Dabei wechseln sich die Siege und Niederlagen immer wieder ab. Das Spiel startete recht ausgewogen mit leichten Vorteilen der Pirates. Mit zunehmender Dauer jedoch wurde auch in diesem Spiel klar, dass ein Sieg nur sehr schwer zu erreichen sein würde. Führten die Stralsunder am Ende der ersten Halbzeit noch mit 16 : 08 konnten Sie am Ende des Spiels auf ein deutliches 26 : 14 zurückblicken.
Im letzten Spiel sollte sich die Mannschaft vom PSV Rostock als stärkster Gegner erweisen. Mit 22 : 07 und 10 : 07 wollte auch in diesem Match den Wikingern nicht viel gelingen. Somit stand Rostock als Sieger mit 32 : 14 Punkten fest.
So mussten sich die Greifswalder Wikinger in allen Spielen geschlagen geben. Aber dadurch ließen sie sich zwischendurch nicht entmutigen. Mit neun Leuten angereist wurde auch munter gewechselt, so dass jeder mal mehr oder weniger zum Zuge kam und zeigen konnte, was in ihm steckt.
Am Ende der Spiele durften sich Stralsund, Rostock und Schwerin über die Plätze 1, 2 und 3 freuen. Mit dem Versprechen im nächsten Jahr besser abzuschneiden, verließen die Greifswalder Wikinger Rostock in Richtung Heimat.
