Presse / Berichte der Greifswalder Sportgemeinschaft 01 e.V.
2. Brandenburgischer Rollstuhlbasketball-Cup
Fulminanter Auftakt der Greifswalder Wikinger. In ungewohnter Stärke von 9 Spielern reisten die Recken des Nordens, unter der Führung von Christoph Affelt, in die Nähe von Berlin.
Zuerst standen 3 Gruppenspiele auf dem Plan. Gegner waren der SGH Berlin, die Spieler des Teams BSG Pneumant Fürstenwalde, sowie die des RSV Stahnsdorf.
Die ersten beiden Spiele wurden mit einem sicheren Vorsprung von 17:11 gegen den RSV Stahnsdorf und 18:11 gegen BSG Pneumant Fürstenwalde gewonnen. Anders als in den ersten beiden Spielen verloren die Wikinger das dritte Spiel gegen die SGH Berlin bedenklich knapp. Der Halbzeitstand von 4:2 für die Greifswalder konnte aber nach der Pause nicht weiter ausgebaut werden. Die Spieler der SGH Berlin fanden besser ins Spiel und gewannen am Ende mit einem 10:8.
Nach diesen 3 spannenden Gruppenspielen beendeten die Greifswalder die Gruppenphase mit Platz 2. Aufgrund der besseren Trefferstatistik sicherten sie sich den Einzug ins Semifinale und trafen dort auf den RSC Berlin.
Der RSC Berlin spielte gut auf und die Wikinger konnten den Angriffen der Berliner Stand halten, aber keinen großen Vorsprung zur Halbzeit heraus arbeiten. Nach der Halbzeitpause und einem Stand von 6:8 für Greifswald machten sich die ersten Konditions- und Konzentrationsprobleme der Wikinger bemerkbar. Diese Schwäche machte sich der RSC Berlin zum Vorteil und punktete schlussendlich mit einem 18:12 Erfolg. Trotz der 2. Niederlage in Folge und dem somit verpatzen Finaleinzug wollten die Wikinger nun umso mehr einen Sieg im kleinen Finale um Platz 3. Die Mannschaft um Trainerspieler Christoph Affeldt stärkte sich nochmals mit Teamgeist, strategischen Zügen und Spass am Spiel.
Im letzen entscheidenden Spiel um Platz 3 durften zuerst die Neuzugänge des Vereins ihr Können zeigen. Das Spiel gestaltete sich sehr spannend und die Wikinger gingen in Führung. Aber zum Ende der ersten Halbzeit mussten die Greifswalder Wikinger viele Fehlpässe durch Unkonzentriertheit und Müdigkeit einstecken. Dadurch wurden die Spieler der gegnerischen Mannschaft zum Ende der ersten Halbzeit immer stärker, holten rapide auf und konnten zum Ende einen Punktestand von 12:8 vorzeigen.
Um den 3. Platz doch noch zu erreichen, wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit noch mal gewechselt und so traten die Wikinger in Bestbesetzung auf. Obwohl allen die Erschöpfung und die Anstrengungen der vorangegangenen Spiele in den Gesichtern stand, konnten sich die Greifswalder ihre Führung zurückerobern und einen grösseren Vorsprung herausarbeiten. Damit war der 3. Platz zwar noch nicht sicher, aber der Trainer entschied sich trotzdem dazu, alle anderen Spieler in die Pflicht zu nehmen und schickte ein paar Minuten vor Schluss die restl. Spieler, die bisher nicht im kleinen Finale zum Einsatz kamen, auf´s Spielfeld. Mit einem 28:16 gewannen die Wikinger unter Jubelrufen den verdienten 3. Platz.
Bezeichnend für alle Spiele war, dass konsequente Durchwechseln, um alle Spieler zum Einsatz kommen zu lassen. Dadurch kam es immer wieder zu sehr spannenden Spielen, die teilweise mehrere Führungswechsel innerhalb weniger Minuten zu verzeichnen hatten. Durch die Anfeuerungsrufe und Jubel bei jedem erfolgreichen Korbwurf, kam in jedem Spiel eine richtige Finalstimmung auf und schweißte die Mannschaft auf der Bank und auf dem Spielfeld mehr und mehr zusammen. Umso größer war der Jubel als man zum 2. Mal in der Geschichte des Vereins bei einem Turnier aufs Treppchen kam.
Ein großes Lob gebührt auch den Organisatoren des Turniers, welches ohne große Probleme und anstandslos ausgetragen wurde. Vielen Dank und weiter so.
Spieler: Christoph Affeldt, Thomas Hasse, Judith Kons, Enrico Bartz, Stefan Bochnig, Mandy Jenning, Hendrik Jungblut, Mario Harry Harig, Mario Buettner
(T.H.)
