Presse / Berichte der Greifswalder Sportgemeinschaft 01 e.V.
1. Spieltag Regionalliga Ost

Schauen nach einem erfolgreichen Start in die Regionalliga-Punktspiele optimistisch drein: Die Greifswalder Rollmöpse nach dem Rugby-Auftakt.
Mit einem neuen Spielerstamm startete das Team der Greifswalder Rollmöpse in die neue Saison im Rollstuhl-Rugby. Der Einsatz zahlte sich aus.
Erster Spieltag der Greifswalder Rollmöpse in der Regionalliga-Ost. „Mit einer neuen Stammformation wollen wir an den Erfolg in der vergangenen Saison anknüpfen“, erklärt Trainer Daniel Lemke. Demzufolge übernimmt Christoph „Bulldozer“ Hinz nun die Verantwortung in den Begegnungen, um die neuen Aktiven taktisch auf die jeweiligen Kontrahenten einzustellen.
Und dieses Vorhaben ließ sich im ersten Spiel gegen die „Berlin Raptors“ in der Anfangsphase auch ganz gut umsetzen: Mit Christian Paschke und den „alten Hasen“ Dirk Weber sowie Andreas Orschau kontrollierte man die Partie. Schnell lag man mit vier Toren in Führung. „Als die Berliner jedoch Mittel gefunden hatten, um uns auch unter Druck zu setzen, verloren wir leider den Faden“, sagt der Übungsleiter. Die Hauptstädter glichen aus und gingen bis zum vierten Abschnitt sogar in Führung.
Doch dann stellten die Greifswalder taktisch um: Mit Ronny Langanke und Andreas Pach im Spiel standen nun nur „LowPoints“ auf dem Spielfeld. „Die Berliner zogen mit, und dadurch hatten wir durch unsere erfahrenen Leute die Chance, das Spiel noch zu gewinnen“, erläuterte Daniel Lemke, der sich über einen 28:26-Erfolg freuen durfte.
Gegen die Spielgemeinschaft Rostock/Halle mit zwei starken Aktiven wurde kein Mittel gefunden, um ins Spiel zu kommen. Motiviert starteten die Rollmöpse nach einigen Überlegungen während der Pause in die letzten beiden Viertel. Gute Ansätze gab es. Diese waren ausschlaggebend, dass das Spiel klar 38:31 gewonnen wurde. „Uns war bewusst dass die Partie gegen Dresden die schwierigste werden sollte.“ Der Coach behielt Recht: Fehler über Fehler sorgten schnell für eine Vorentscheidung. 14:6 war der Zwischenstand für die Sachsen. Durch Auswechslungen sollte wieder Ruhe ins Spiel kommen. Im Verlauf des Spieles steigerten sich alle Greifswalder Rollmöpse enorm und machten das Spiel doch noch spannend.
Zwischenzeitlich war die Tordifferenz auf nur noch drei Treffer geschrumpft. „Aber die tolle Aufholjagd forderte auch Tribut.“ Konditionell schafften es die Spieler nicht mehr, das Ergebnis umzudrehen und so verlor man mit 40:36. „Es ist noch viel Arbeit zu investieren, um auch solche Spiele zu gewinnen“, resümierte der Trainer, der dennoch mit dem Saisoneinstand durchweg zufrieden war.